Kalender

November

Workshop • München
15.11. - 17.11.: 36. Forum Kommunikationskultur der GMK 2019

Zwischen Utopie und Dystopie

Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft

Zu Beginn des Internets wurden große Hoffnungen in die neue Technik gesetzt. Vernetzung, Demokratisierung, Wissen für Alle, waren nur einige der Schlagworte zur großen Utopie. Es gab die Unabhängigkeitserklärung des Internets, neue Werte und Normen wurden online verhandelt. Mit der leichteren Zugänglichkeit und der damit verbundenen Verbreitung des Netzes veränderten sich Geschäftsmodelle sowie Angebots- und Teilhabestrukturen. Der Utopie der Digitalisierung steht die Dystopie gegenüber: Datenauswertung durch Konzerne, Kommerzialisierung, politische Beeinflussung, Cyberkriminalität, Überwachung, Mobbing zweifelhafte Meinungsmache und Steuerung vielfältiger Lebensbereiche durch Algorithmen bedrohen die einstigen Hoffnungen.

Die Medienpädagogik wird angesichts der Ambivalenzen immer wieder herausgefordert, um sich diesen Entwicklungen zu stellen. Wie kann sie die positiven Aspekte, die mit dem Internet und der Digitalisierung verbunden sind, in ihre Arbeit integrieren und ihre Zielgruppen darin stärken, die Vielfalt kompetent zu nutzen? Wie kann sie für die negativen Aspekte sensibilisieren und Gegenstrategien oder auch Taktiken vermitteln? Dabei geht es auch darum, Persönlichkeitsrechte und die Privatsphäre der Nutzenden zu schützen. Hierfür braucht es neben gesetzlichen Regelungen und Aufklärung auch medienpädagogische Konzepte der Befähigung von Menschen entlang der gesamten Bildungskette.

Das 36. GMK-Forum widmet sich dem Thema aus dem Blickwinkel vielfältiger medienpädagogischer Fachrichtungen. Mit Impulsen und Workshops aus Wissenschaft und Praxis geht das GMK-Forum 2019 zentralen Fragen zum Thema nach:

  • Welche Perspektiven bietet Medienpädagogik für die digitale Gesellschaft?
  • Wie geht die Medienpädagogik mit dystopischen, negativen Visionen und Realitäten um?
  • Welche Narrative besetzt die Medienpädagogik? Welche Wertorientierungen hat die Medienbildung und welche vermittelt sie?
  • Wie können neue Ansätze und Methoden aussehen, welche die Zielgruppen medienpädagogischer Arbeit entlang der Bildungskette unterstützen?
  • Wie kann demokratisches digitales Agieren kultiviert und vermittelt werden?
  • Wie können ethische, soziale, kulturelle und politische Aspekte der Medienpädagogik und Medienbildung wirksam werden?
  • Wie kann medienpädagogisch auf durch Digitalisierung veränderte Bedingungen für Subjekte und auch für Gemeinschaften eingegangen werden?
  • Wie sieht vor diesem Hintergrund ein zeitgemäßer Jugendmedienschutz aus?

Die Veranstaltung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wird unter anderem gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (fsf).

Mit Impulsen unter anderem von Katharina Zweig, Martin Geisler, Angelika Beranek und Sebastian Ring sowie einem Beitrag aus der Science Fiction.

Programm und Anmeldung ab September 2019.

Vorbereitungsteam:

  • Angelika Beranek und Sebastian Ring (GMK-Landesgruppe Bayern)
  • Dorothee Meister und Martina Schuegraf (GMK-Vorsitz/-Vorstand)
  • Friederike von Gross (GMK-Geschäftsführerin)

https://www.gmk-net.de/gmk-tagungen/forum-kommunikationskultur/forum-kommunikationskultur-2019/

Datum: 15.11. - 17.11.
Adresse: gmk@medienpaed.de, München
GMK e.V. || Obernstr. 24a || 33602 Bielefeld
Festival • Hannover
21.11. - 23.11.: Up and coming - 15. Internationales Filmfestival Hannover

 

Reglement

Alter der Teilnehmenden:

Teilnehmen können Schüler*innen, Jugendliche und Studierende im Alter von 7 bis 27 Jahren, die allein oder in einer Gruppe Filme hergestellt haben; entscheidend ist das Alter der Filmemacher im Entstehungsjahr der Filme. Jeder Teilnehmer kann einen oder mehrere Filme einreichen. Die Themen und Längen können frei gewählt werden.

Formate:

Für die Anmeldung sind folgende Formate zugelassen: mp4 auf DVD oder als Web-Link zum Downloaden (z.B. vimeo, dropbox, youtube).

Sprache:

Ist die Originalsprache des Films nicht Englisch oder Deutsch, sollte die Sichtungskopie in einer dieser beiden Sprachen untertitelt sein. Andernfalls bitte eine englische Dialogliste beilegen.

Anmeldung:

Alle Arbeiten für das Festival 2019 müssen nach dem 01. Januar 2018 fertig gestellt sein.

Die Filme sollen als Sichtungskopie zusammen mit dem Anmeldebogen sowie gewünschten Begleitmaterialien wie Texte zum Inhalt, zur Entstehung des Films  und Szenen-Fotos bis zum 1. August 2019  in Hannover sein oder als Link gesendet werden.

Der Anmeldebogen ist online auszufüllen unter:

https://www.filmfestivals4u.net/einreichung.php?id=14

Mit der Anmeldung erklärt der Filmemacher, dass er uneingeschränkt alle Rechte an Bild und Ton des Films besitzt. Einschränkungen müssen angegeben werden.

Alle bei der Anmeldung eines Films gemachten Angaben wie z.B. zum Jahr der Entstehung sowie zum Geburtsjahr / Alter der beteiligten Personen müssen wahrheitsgemäß sein.

Mit der Anmeldung und Unterschrift wird das Reglement des Festivals anerkannt.

Bei nicht wahrheitsgemäß gemachten Angaben im Anmeldebogen – insbesondere zum Entstehungsjahr des Films und zum Geburtsjahr der Beteiligten- kann die Auswahl / Nominierung für das Festival und ggf. eine durch die Jury erfolgte Auszeichnung widerrufen werden. Diese Entscheidung wird vom Veranstalter und Trägerverein des Festivals getroffen und ist nicht anfechtbar.

Nominierung

Alle Filme werden in einer Vorauswahl vom up-and-coming Team in Zusammenarbeit mit den Nominierungspartnern des Festivals und Experten aus den Bereichen Film und TV sowie der Filmbildung gesichtet und für die Programme des Festivals zusammengestellt.

Die Filme werden drei Altersgruppen zugeordnet: bis 16, 17 bis 22 und 23 bis 27 Jahre. Die Präsentation der ausgewählten Filme erfolgt in einzelnen Programmblöcken, die aber nicht nach Altersgruppen zusammengestellt sind.

Bei der Auswahl stehen nicht technische Perfektion, sondern Originalität und Eigenständigkeit von Idee und filmischer Umsetzung im Vordergrund.

 

Jury und Preise

Beide Wettbewerbsprogramme werden von je einer unabhängigen Festival-Jury gesichtet. Die Juroren zeichnen drei Filme gleichwertig mit dem ‚Deutschen Nachwuchsfilmpreis’aus sowie drei Filme mit dem ‚International Young Film Makers Award’. Der ‚Bundes-Schüler-Filmpreis’ wird ein Mal vergeben.

Das Besondere: Die Juroren sehen die Filme live zusammen mit dem Publikum das erste Mal und entscheiden über die Preisträger am Ende des Festivals.

Der Preis will Arbeiten auszeichnen, die einfallsreich, ungewöhnlich, humorvoll, provokativ und eigenwillig sind. Bei allen Entscheidungen versucht die Jury alle Altersgruppen zu berücksichtigen.

Die Entscheidungen der Vorauswahl und der Festival-Jury sind nicht anfechtbar und werden allen Teilnehmern ausschließlich per E-Mail mitgeteilt, sofern sie nicht persönlich anwesend sind.

Die Jury wird für jedes Festival neu zusammengesetzt und vertritt die Film- und Fernsehbranche sowie die kulturelle Filmbildung.

Der 'Deutsche Nachwuchsfilmpreis' ist mit einem Preisgeld und einer Produzenten-Patenschaft verbunden.

Alle Preisgelder im deutschen Wettbewerb sind vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestiftet.

www.up-and-coming.de

Datum: 21.11. - 23.11.
Adresse: info@up-and-coming.de, Hannover
up-and-coming || Int. Film Festival Hannover || Lange Laube 18 || D-30159 Hannover || Tel.: + 49 (0)511-661102 Fax: + 49 (0)511-393025
Festival • Weimar
27.11. - 1.12.: Backup and Beyond - SHORT FILM FESTIVAL WEIMAR 2019

Das Backup & Beyond ist ein Kurzfilmfestival mit Fokus auf Vielfalt, neue Perspektiven, unkategorisierbare Kreativität und Zukunftsvisionen. Es wurde 1999 von Studenten der Bauhaus-Universität als backup_festival in Weimar gegründet. In diesem Jahr feiert das Festival seinen 20. Geburtstag mit einem neuen Namen undvielen Innovationen. Im Jahr 2019 wird das BAUHAUS 100 Jahre alt.

Das BACKUP & BEYOND Film Festival fördert Talente, die neue Erzählformen erproben, Stilmittel und Genres mixen und jenseits der ausgetretenen Pfade ihren eigenen Visionen folgen. Im Jahr 1999 als „backup_festival“ von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar ins Leben gerufen, feiert das BACKUP & BEYOND im Rahmen des Jubiläumsjahres Bauhaus100 mit Blick in die Zukunft seinen 20. Geburtstag. Aus den über 3000 aktuellen Filmeinreichungen von Studenten und Absolventen von Design-, Medien-, Film-, und Kunststudiengängen werden die innovativsten Filme ausgewählt und die herausragendsten von ihnen von einer unabhängigen Jury aus Film- und Medienexperten prämiert. Gezeigt werden experimentelle, animierte, dokumentarische Kurzfilme, Mischformen, Musikvideos, Filmisches ohne Dialoge, Filme, die durch ihre besondere Erzählweise und gestalterische Handschrift beeindrucken, Filme, die Fenster in andere Lebenswelten öffnen und neue Perspektiven aufzeigen. Die Festivalbesucher erwartet ein impulsgebender Kurzfilmwettbewerb, fünf Tage außergewöhnliche Filme, ein „Best-Of“ der Filme aus 2 Jahrzehnten Festivalgeschichte, spannende Filmgespräche, Konzerte, ein lebendiger Festivalcampus mit Filmemachern, Designern, Medienkünstlern, Musikern, Medienphilosophen und Produzenten, Workshops in immersiven Welten, faszinierende Ausstellungen und ein inspirierendes Zusammentreffen der jungen, internationalen Medienszene.

 

www.20th.backup-festival.de

Datum: 27.11. - 1.12.
Adresse: office@backup-festival.de, Weimar
Bauhaus-Universität Weimar || Backup & Beyond Festival || Bauhausstraße 15 99423 Weimar





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