Una Giornata di Silvia M.

Wie Silvia das erste Mal süße Birnen kaufte und 'Zombie' für ihren Opa sang.


Projektstatus: Abgeschlossen

ÜBER ‘UNA GIORNATA DI SILVIA M.’

‘Una Giornata Di Silvia M.’ erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Beziehung zwischen einem in die Jahre gekommenen, religiösen Alpensoldaten und seiner 14-jährigen Enkeltochter Silvia. Von Geburt an kämpft Silvia mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Der Film erlaubt es dem Betrachter, die Welt durch ihre Augen zu sehen. Gleichzeitig zeigt der Film, wie die vermeintlich schwächsten Glieder unserer Gesellschaft, die stärksten und liebevollsten Beziehungen pflegen.  2016 erhielt ‘Una Giornata Di Silvia M.’ den Preis für “Best Film“ der Piemonte Film Commission. 

ÜBER DIE FILMIDEE ZU ‘UNA GIORNATA DI SILVIA M.’

Silvia zog Alessandro mit ihrer Energie, ihren Lebensträumen und Ambitionen in ihren Bann.
“Ich habe mich gefragt, wie sich Silvia in dieser Welt physisch und mental orientiert und wie ich dies filmisch umsetzen und für den Zuschauer erfahrbar machen kann.”
Alessandro konsultierte Neuropsychologen, Sozialarbeiter und Logopäden, um Silvias Weltsicht bildlich so nah wie möglich zu kommen.
“Vor diesem Film dachte ich, dass ein körperlich und geistig behindertes Kind ein Schicksalsschlag für eine Familie ist. Doch während der Dreharbeiten wurde mir klar, dass nicht Silvia eine limitierte Wahrnehmung hat, sondern ich. Ich bin ängstlicher und fühle mehr Schranken in meinem Leben als sie. Ich schaue zu ihr auf.”

ÜBER ALESSANDRO

Alessandro Leonardi (28) ist ein italienischer Regisseur aus Mailand. Er studierte Philosophie und realisierte parallel seine ersten fiktionalen Kurzfilme. Seine filmische Neugier konzentrierte sich jedoch nicht ausschließliche auf das fiktionale Geschichtenerzählen. Seine erste non- fiktionale Reportage über die Asbestverseuchung zahlloser Gebäude in Mailand, entwickelte sich zu einer der bekanntesten Reportagen auf PeppeGrillo.it, dem populärsten Blog Europas. Alessandro berichtete über die Proteste in ganz Italien bezüglich der staatlichen Kürzungen in den Zeiten der Finanzkrise. Er erkannte schnell, dass sich das Online- Video zu dem einschlägigsten Kommunikationsmedium unserer Zeit entwickeln würde. 2014 erhielt Alessandro den BBC Fresh Award für seine Kurz- Doku ‘Generation in Transit’. Sein fiktionaler Kurzfilm ‘Il nostro piccolo secreto’ in Kooperation mit Franco Montanaro wurde außer Konkurrenz auf der Biennale in Venedig gezeigt.  Zur Zeit ist Alessandro ein Non- Fiction- Fellow des Carey Institutes in New York und arbeitet an einem Dokumentarfilm über die kleinsten Burgen Italiens.



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Alessandro Leonardi

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